Judo



Was ist Judo?

Judo ist eine japanische Kampfsportart die übersetzt etwa "der sanfte Weg" heißt. Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten wird beim Judo nicht mit Tritten oder Schlägen gearbeitet, sondern der Gegner allein durch Ausnutzen seiner Position und Bewegung zu Boden geworfen. Hauptwaffe ist aber keineswegs rohe Kraft sondern vielmehr die Nawendung möglichst gezielt eingesetzter Impuls um den Körperschwerpunkt des Gegners in eine für ihn ungünstige Lage zu bringen und diese Auszunutzen. Grundsätzlich gilt Judo im Judo Siegen durch Nachgeben.

Zusätzlich zum Kampf im Stehen wenden Judoka im Boden eine Vielzahl von Techniken wie Würger oder Hebel an die den Gegner kampfunfähig machen sollen.

Das Judo Training zielt jedoch nicht nur auf die reine Wettkampf Situation ab. Techniken werden nicht mit einem Gegner sondern mit einem Partner geübt. Die sportliche Betätigung nach klaren Regeln in dem beide Partner von einander lernen sollen macht Judo gerade für Kinder auch zu einem zu einem Weg gegenseiten Respekt und Verantwortung zu verstehen.

 

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Christoph Wurf

Tut das nicht weh?

Da Judo an sich eine Kampfsportart ist steht natürlich das Messen der eigenen Kräfte mit dem Gegner im Mittelpunkt des Trainings. Ein Kampf wir zwar auch nach Wertungen für Techniken gewertet, doch das ultimative Ziel im Kampf ist es den Gegner aus mit dem Rücken auf die Matte zu werfen.Je nach Gewichtsklasse und angewandter Technik kann dieses zwar ausgesprochen brutal aussehen, und vor allem klingen, doch ausgesprochen selten verletzt sich ein Judoka dabei. Dies liegt an gezielten Falltechniken (der "Fallschule") die jeder im Training erlernen muss. Eben jene Techniken sorgen dafür, dass die Wucht des Falls nicht die eigene Wirbelsäule schädigt, sondern in die Matte geleitet wird und nicht einmal Schmerzen verursacht. Wesentlich gefährlicher als der Fall nach einem Wurf ist zum Beispiel ein zufälliges Abknicken beim Aufwärmen.

Zusätzlich kann ein Kampf auch durch einen "Bodenkampf" gewonnen werden. Stehen sich beispielsweise beide Judoka nach einer Aktion auf Knien gegenüber kann der Sieg nicht durch einen Wurf auf den Rücken erongen werden. In einer solchen Situation versuchen die Gegner den Anderen entweder 25 Sekunden auf dessen Rücken liegend zu fixieren, oder ihn mittels Würge- oder Hebeltechniken zur Aufgabe zu bewegen. Da solche Techniken nur mit äußerster Vorsicht erlernt und angewandt werden ist auch hier die Verletzungsgefahr tendenziell zu vernachlässigen..

Muss ich ein regelmäßiger Sportler sein um mit Judo anzufangen?

Beschäftigt man sich einige Zeit lang mit einer Sportart die wie Judo sowohl Ausdauer als auch Kraft trainiert ist es selbstverständlich, dass der Körper des Trainierenden sich an die Belastung anpasst. Dementsprechend sind die meisten Judoka welche aktiv bei Turnieren und Meisterschaften mitkämpfen ausgesprochen durchtrainiert.

Doch eine grundsätzilche Fitness um mit Judo anzufangen ist nicht zwingend von Nöten (Hilft aber ungemein). Auch unser Verein bietet auch ungeübten Sportlern die sich "nur" fit halten möchten und Spass an der Bewegung haben ein großes Angebot. Mit der Zeit und regelmäßigem Training verbessern sich zwangsläufig sowohl Kontdition als auch Kraft.